2. Preis bei der Ausschreibung des Marburger Vereins für Phantastik e.V.: „Holmes & Watson: Okkulte Detektive“
Bildquelle: ChatGPT
Aus dem Ausschreibungstext des Marburger Vereins für Phantastik e.V.:
„Was geschieht, wenn der rationalste Detektiv der Welt auf das Unfassbare trifft?
Wir suchen fesselnde Kurzgeschichten, in denen Sherlock Holmes und Dr. Watson mit dem Unerklärlichen konfrontiert werden: Geister, Dämonen, okkulte Mächte – und vielleicht ein dritter Ermittler mit besonderen Fähigkeiten. Ob als klassisches Duo oder im Zusammenspiel mit einem okkulten Detektiv – erlaubt ist, was Spannung erzeugt und übernatürlichen Nervenkitzel verspricht.
Das Setting muss kein klassisch viktorianisches sein, es kann in Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft oder in einer ganz anderen Welt spielen. Genauer betrachtet müssen Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht mal (beide) Menschen sein. Steampunk, Fantasy, Horror, SF – das Genre ist freigestellt. Aber es muss eine der Phantastik zuzuordnende Geschichte sein.“
Die Aufgabenstellung "Holmes & Watson: Okkulte Detektive" hat mich sofort gepackt: Den "allervulkanischten" Ermittler der Welt mit dem Unfassbaren, dem Paranormalen zu konfrontieren. Das war wie das Erfinden einer neuen, zusätzlichen Schachfigur namens "Schrödinger", deren Züge sich erst nach einer Weile realisieren oder so etwas wie "gefühlte" Mathematik -- es war auf jeden Fall eine Nuss, die es zu knacken galt! Für mich steckt aber genau darin der Reiz phantastischer Literatur – wenn scheinbar Unvereinbares aufeinanderprallt und etwas Neues, Unberechenbares entsteht.
Als Setting habe ich das London der Gegenwart gewählt, ähnlich der BBC-Serie mit Cumberbatch/Freeman und habe mir die Frage gestellt: Was, wenn es seit dem zweiten Weltkrieg eine Geheimdienst-Abteilung gibt, die Okkultes erforscht? Und diese wird von innen heraus angegriffen durch etwas, das sie selbst eingeschleppt haben?
Mein Beitrag “Der Schatten von Abteilung Acht” hat bei der diesjährigen Marburg Con den zweiten Platz gemacht – ich freue mich!
Yay!