Grammatik à la Papyrus Autor – und ein kleiner Aha-Moment mit Grammarly
Ich bin und bleibe überzeugter Nutzer von Papyrus Autor – aktuell in Version 11.09d auf dem Mac. Besonders der Duden Korrektor und die integrierte Grammatikprüfung gehören für mich zu den besten Tools, die es für Autoren im deutschsprachigen Raum gibt. Sie sind schnell, präzise und oft beeindruckend treffsicher, selbst bei komplexeren Satzkonstruktionen.
Aber: Ich bin zufällig über die kostenlose Version von Grammarly gestolpert (→ Link), von der ich bisher dachte, es wäre nur für den englischsprachigen Raum. Rein aus Neugier habe ich dem Tool mal den aktuellsten (und korrigierten, sogar mir selbst laut vorgelesenen) Text gegeben.
Was soll ich sagen?
In meiner zehnseitigen Kurzgeschichte hat Grammarly noch etwa zehn kleinere Fehler oder stilistische Schwächen gefunden, die bisher durch alle Raster gefallen waren. Nichts Dramatisches, aber doch interessant! Besonders bei Kommata, Interpunktion innerhalb wörtlicher Rede, gelegentlich schiefen Formulierungen oder fehlende Buchstaben am Wortende war noch Optimierungspotenzial.
(Es hat auch ca. fünf Anführungszeichen an Stellen gesetzt, wo wirklich keine hingehörten – aber OK.)
Papyrus bleibt mein Hauptwerkzeug – vor allem wegen der tieferen Textanalyse. Aber so ein kurzer Check mit einem weiteren Tool wie Grammarly kann manchmal den wirklich letzten Schliff bringen.
Und im Zweifel sind das 10 Stellen weniger, die der/die Lektor/in rot anstreicht.
Probiert’s mal aus.
Was denkt ihr?
Schreibt’s mir in die Kommentare.